Verbraucherstrategie

Brüssel setzt sich für mehr Verbraucherrechte ein

EU-Verbraucherschutz-Kommissarin Meglena Kuneva will die Position der Verbraucher in Europa stärken. Das geht aus einer neuen verbraucherpolitischen Strategie bis 2013 hervor, die Ende März 2007 in Brüssel vorgestellt wurde. Im Einzelnen befürwortet das Konzept u.a.:

  1. moderne Rechtsregeln für grenzüberschreitendes Einkaufen, besonders im Hinblick auf die revolutionäre Entwicklung des "digitalen Handels",
  2. solide Systeme für Rechtsschutz und Rechtsdurchsetzung: Hierzu gehört das Instrument der Verbraucher-Sammelklage bei Verstößen gegen Verbraucherrecht, aber auch gegen die Kartellvorschriften der EU,
  3. sichere Märkte: Ausbau des Schnellwarnsystems RAPEX für Meldungen über gefährliche Erzeugnisse, Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Behörden der USA und der Volksrepublik China,
  4. stärkere Berücksichtigung von Verbraucherinteressen auch in Politikfeldern wie Gesundheit, Unternehmen und Industrie, Umwelt und Verkehr,
  5. bessere Informationen, transparentere Märkte und mehr politische Entscheidungskompetenzen: So soll u.a. das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) ausgebaut werden.

EU-Strategie 2007-2013 (PDF)