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Gespräch mit Vertretern der Insel-und Halligenkonferenz

iCalendar-Icon Do 28.05.2009 10:00

Ort: Strandhotel, Dagebüll

Reimer Böge besucht die Insel- und Halligkonferenz in Dagebüll

Die Insel- und Halligkonferenz ist ein Verein, in dem sich die 26 Gemeinden und 2 Städte der Nordfriesischen Inseln und Halligen sowie Helgoland zusammen für die Belange ihrer Region und Bevölkerung engagieren. Der Verein soll eine bessere Vernetzung unter den einzelnen Gemeinden herbeiführen, um die Region wirtschaftlich und kulturell zu stärken und damit ihre Identität zu bewahren.

Pressemitteilung der Insel- und Halligenkonferenz (IHKo) / Regionalbüro Uthlande:

Über unsere Zukunft wird in der EU entschieden!

Gespräch des Vorstandes der Insel- und Halligkonferenz mit MdEP Reimer Böge CDU).

Zu einem Gespräch über aktuelle Themen/ Perspektiven der Insel- und Halligkonferenz sind deren Vorstandsmitglieder, der MdEP Reimer Böge und Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion und des CDU KV NF in Dagebüll zusammengekommen.

Im Vordergrund stand auch hier der „Frust“ der Mitglieder der IHKo über die aktuellen Entscheidungen in Berlin zur Einrichtung einer Nationalen Küstenwache. Reimer Böge zeigte Verständnis für die beschriebene „2-Stufen Lösung“ von Cuxhaven als ersten, konkreten Schritt in die richtige Richtung.

Dabei wurde deutlich, dass die Entscheidungslage im Europaparlament den Entwicklungen in Berlin weit voraus ist. „Speziell der „lasche Umgang“ mit den Vorstellungen zur Terrorabwehr im Seeverkehr durch die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Roth hinkt der EU weit hinterher“ so Jürgen Jungclaus, amtierender Vorsitzender der IHKo. Es wird sich nun zeigen, in wieweit ein europäischer Parlamentarier Einfluss auf die MdBs nehmen kann.

Ein weiterer zentraler Gesprächspunkt war der Fährverkehr im Wattenmeer. Die EU Regelung zur Terrorabwehr im Schiffsverkehr steht vor der Umsetzung. Danach muss von den Reedereien der Fährschiffe im Wattenmeer auf den internationalen Sicherheitsstandard aufgerüstet werden, obwohl die Schifffahrt im Wattenmeer sich grundsätzlich von der Seeschifffahrt unterscheidet.

Dies würde erhebliche Investitionen- oder sogar die Einstellung von Fährverbindungen bedeuten. Die Forderung ist, den Fährverkehr im Wattenmeer auch in OF und NF dem Niederländischen Standard der „Binnenschifffahrt“ anzugleichen um damit bei dem „Wattenmeerstandart“ verbleiben zu können. MdEP Reimer Böge versprach sich zu informieren und „zu kümmern“.

Auch die „AktivRegion Uthlande“ war Thema des Gesprächs. Dazu machte Helge Jansen, Vorsitzender der „AktivRegion Uthlande“ deutlich, dass die EU und Landes- Rahmenbedingungen schon ein aufwendiger „Verwaltungsmoloch“ sind. Trotzdem wird dieses Förderprogramm der Motor für die Entwicklung der Region Uthlande sein. Aufmerksam nahmen die IHKo Vertreter den Hinweis von MdEP Reimer Böge auf, dass es Diskussionen in der EU gibt den erfolgreichen Ansatz „ländliche Entwicklung“ mit anderen Förderszenarien zu verbinden. Die IHKo wird mit ihren Möglichkeiten deutlich machen, dass es keinen Verzicht auf die ländliche Entwicklung zu Gunsten von z.B. urbanen Entwicklungen geben darf!

Die Nordseekooperation ist eher das „Stiefkind“ im Verhältnis zu den Aktivitäten der Landesregierung in Bezug auf die Ostseekooperation, stellten die Vertreter der IHKo fest. „Dies bedeutet in keiner Weise, dass wir die erwarten die Aktivitäten in der Ostseeregion zu unseren Gunsten zu reduzieren, sondern dass die Landesregierung das lange geforderte Management für die Nordseekooperation nicht nur auf dem Papier, sondern auch vor Ort und in politischen den Gremien zur Nordseeentwicklung umsetzt, also ihre Verantwortung auch für den Nordseeraum aktiv annimmt. MdEP Reimer Böge hat die „Botschaft“ mitgenommen und die Vertreter der IHKo hoffen nun, dass mit seiner Unterstützung etwas „Bewegung“ erreicht wird.

Natürlich wurde auch in dieser Runde über Planungen für eine CCS Lagerung in Nordfriesland diskutiert. Dazu, wie auch zu den anderen Themen war MdEP Reimer Böge ein kompetenter, umfassend informierter und wertvoller Gesprächspartner für die IHKo.