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Strukturausschuss Bauernverband SH

iCalendar-Icon Fr 20.10.2017 10:00

Weitere Infos: https://www.bauern.sh/verband/fachausschuesse.html

Ort: Oster-Ohrstedt

Der Fachausschuss Struktur des Bauernverbandes Schleswig-Holstein hatte zu seiner heutigen Sitzung Reimer Böge auf Hof Backensholz in Oster-Ohrstedt eingeladen.

Nach einer Besichtigung des EIP-Projektes InnoBau der Europäischen Innovationspartnerschaft Agrar (EIP) diskutierten die Teilnehmer mit Reimer Böge viele Fragen zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und zum Brexit. Dabei ging Reimer Böge auch auf das jüngst von der Europäischen Volkspartei (EVP) vorgelegte Agrarpapier ein, in dem diese ihre Vorstellungen zur und Prioritäten für die GAP nach 2020 aufzeigt. Reimer Böge hatte an diesem Papier wesentlich mitgearbeitet.

Vorstellung Hof Backensholz durch die Eigentümer Thilo Metzger-Petersen (3. von links) und Jasper Metzger-Petersen (1. von rechts)
Neuer Rinderstall gefördert im Rahmen des InnoBau Projektes der EIP Schleswig-Holstein
Begrüßung der Teilnehmer durch Klaus-Peter Lucht, Vorsitzender des Strukturausschusses im Bauernverband SH
Vorstellung der Europäischen Innovationspartnerschaft Agrar (EIP) Schleswig- Holstein durch Carola Ketelhodt
Vorstellung des EIP- Projektes InnoBau von Sonja Donicht
Reimer Böge informiert über den Brexit und die Zukunft der GAP
Stephan Gersteuer, Generalsekretär des Schleswig- Holsteinischen Bauernverbandes

„Die GAP ist der größte Haushaltsposten des EU-Budgets; für sie werden 40 % der Gesamtausgaben aufgewendet, insgesamt 59 Milliarden Euro pro Jahr. Unserer Auffassung nach muss Brüssel erst Einzelheiten über den britischen EU-Ausstieg und das künftige Budget klären, bevor Diskussionen über eine Reform der GAP aufgenommen werden können. Neue Herausforderungen, beispielsweise in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, erfordern auch zusätzliche Finanzmittel. Diese dürfen aber nicht von der GAP abgezweigt werden. Insofern ist eine unserer zentralen Schlussfolgerungen: statt einer hastig umgesetzten Reform sollen die derzeitigen Regelungen in der GAP bis 2024 fortgesetzt werden.

Wir wollen auch das System der Direktzahlungen weiter stützen. Sie sind ein Kernelement zur Stabilisierung der Einkünfte der Höfe, inzwischen unabdingbar für die europäische Landwirtschaft, und sie sichern die Wirtschaftlichkeit in ländlichen Gebieten. Eine Abschaffung dieser Zahlungen muss unter allen Umständen verhindert werden.“


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