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Außenpolitik live — Diplomaten im Dialog

iCalendar-Icon Di 21.02.2017 18:30

Weitere Infos: http://www.eash.de/unser-programm/seminaretagungen/details.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2017&tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&tx_ttnews%5Bday%5D=21&tx_ttnews%5Btt_news%5D=60&cHash=05971978085e59274ba1c5f4eda94f9a

Ort: Akademie Sankelmark, Akademieweg 6, 24988 Oeversee

Bürgerdialog „Welches Europa wollen wir“

Unter dem Motto „Welches Europa wollen wir“ stand ein Bürgerdialog, zu dem heute die Europäische Akademie Sankelmark und das Auswärtige Amt nach Oeversee eingeladen hatten. Reimer Böge und Dr. Thomas Bagger, bis Ende Januar Leiter des Planungsstabes im Auswärtigen Amt und zukünftiger außenpolitischer Berater von Bundespräsident Steinmeier, stellten sich in einem offenen und argumentativen Dialog zahlreichen Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Die Moderation übernahm Stephan Hans Kläsener, Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages.
Reimer Böge MdEP, Dr. Thomas Bagger, Stefan Hans Kläsener
Begrüßung der Teilnehmer durch Dr. Pletzing, Direktor Europäische Akademie Sankelmark
Auf dem Podium: Dr. Bagger, Moderator Stefan Hans Kläsener und Reimer Böge
Volles Haus in Sankelmark
Der Moderator eröffnet die Diskussionsrunde mit dem Publikum
Reimer Böge: „Europa wirkt derzeit geschwächt durch Krisen und Streit über zentrale Fragen der gemeinsamen Politik. Manche Regierungen der Mitgliedstaaten räumen zu oft nationalen Interessen Vorfahrt ein und spielen den Populisten in die Hände. Es muss endlich Schluss sein mit Klein-Klein! Nationale Populisten und Bürokraten dürfen nicht weiter die notwendige politische Debatte blockieren. Nur durch eine EU-Perspektive können die Zukunftsherausforderungen der EU und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden. Dazu zählen für mich insbesondere: Schaffung einer gemeinsamen Sicherheitspolitik nach innen- und nach außen; Aufstellung einer Gemeinsamen Migrationspolitik; gemeinsame Antwort auf die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik; Etablierung eines gemeinsamen Grenzschutzes; Förderung von Wachstum- und Beschäftigung und dauerhafter Abbau von bürokratische Hemmnissen; dauerhafte Stabilisierung des Euro; mehr Investitionsförderungen in eine zukunftsweisende EU-Forschungspolitik, Weiterentwicklung und Stabilisierung der EU-Nachbarschaftspolitik für den Mittleren- und Nahen Osten und Afrika.“