EU-Ticker

Meldung 11 von 1051

Fr 15.02.2019 10:24

Pressevielfalt braucht Urheberschutz. Auch im Internet.

Die neue Richtlinie zum Urheberrecht schützt nun auch Presseveröffentlichungen im Internet. Es geht um die Existenz des Journalismus und die Sicherung der Qualität journalistischer Arbeit. Presseverleger sollen eine Vergütung für die Nutzung ihrer Inhalte im Internet erhalten. Bisher vergüten die großen Internetplattformen wie Google, Facebook oder Youtube diese Nutzung nicht oder nur in sehr geringem Umfang. Die Presseverleger sollen zusätzliche Vergütungen direkt mit den Journalisten teilen. Nur so kann unabhängiger Journalismus geschützt und der Berufsstand gesichert werden. Übrigens fordert die Richtlinie keine #Uploadfilter. Außerdem können bestimmte hochgeladenen Inhalte wie Memes oder GIFs weiterhin frei geteilt werden. Das nicht-kommerzielle Hochladen von Werken in Online-Enzyklopädien wie Wikipedia oder Open-Source-Softwareplattformen wie GitHub ist von den neuen Regeln ausdrücklich ausgenommen. #DeinEuropa
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