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Meldung 328 von 387

Mi 17.01.2001

Böge, Fischler und Byrne erörtern BSE-Krise

Der CDU-Europaabgeordnete Reimer Böge ist in Straßburg mit den EU-Kommissaren Franz Fischler (Landwirtschaft) und David Byrne (Verbraucherschutz) zusammengetroffen, um Fragen der aktuellen BSE-Krise zu erörtern.

Wie Böge dazu anschließend ausführte, wurde neben vielen praktischen Details zur Verbraucherschutzpolitik und zum aktuellen Marktmanagement die Problematik des "selektiven Keulens einer Kohorte" bzw. der Herausnahme einer kompletten Herde bei einem BSE-Fall erörtert. Kommissar Fischler habe noch einmal darauf hingewiesen, dass das Gemeinschaftsrecht nicht zwingend die Vernichtung einer kompletten Herde fordere.

Nach Auffassung von Böge müssen auch die unterschiedlichen Erfahrungen in Großbritannien und der Schweiz berücksichtigt werden. Klar sei aber auch, dass ein ständiges unter Quarantäne stellen und ein Verbot des Verkaufs von Milch und Fleisch eines betroffenen Betriebes keine Perspektive biete. Hier müsse es ehrliche Antworten geben.

Böge erklärte weiter, dass er gegenüber Kommissar Byrne eindringlich auf offenkundige Probleme bei Drittlandsimporten hingewiesen habe. Es müsse sichergestellt sein, dass die Standards der BSE-Bekämpfung auch bei Importen strikt beachtet würden.