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Mi 29.08.2018

Reimer Böge, MdEP: „Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner aktiv in die Entwicklung des nächsten EU-Finanzrahmens einbinden"

Der schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Reimer Böge MdEP spricht sich für eine zügige Einigung auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027 aus. „Unabhängig von möglichen politischen Verwerfungen muss der nächste MFR spätestens bis zum Frühjahr 2019 verabschiedet werden.“ Für Schleswig-Holstein habe die Einhaltung dieses Zeitraums eine besondere Bedeutung. So stellte der vergangene Finanzrahmen für Schleswig-Holstein insgesamt Mittel in einer Gesamthöhe von knapp 780 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums bereit.

„Die Einhaltung des Zeitraums ist entscheidend, um Planungssicherheit für die schleswig-holsteinische Wirtschaft zu gewährleisten“, so der EU-Haushaltspolitiker Böge.

Ein neuer Haushalt bietet die Möglichkeit, eine Bewertung der zu vergebenden Mittel an die aktuellen ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen vorzunehmen. Daher richtet der Europaabgeordnete im September und Oktober 2018 zu den verschiedenen MFR-Rubriken vier Workshops aus:

  1. Europäischer Sozialfond (ESF+) und Migration in Neumünster
  2. Forschung (Horizont Europa) und Bildung (ERASMUS) in Kiel
  3. Regionale Wirtschaftsförderung (EFRE) sowie Europäische Territoriale Zusammenarbeit ( INTERREG) in Sankelmark
  4. Agrarpolitik und ländlicher Raum auf Gut Warleberg

„Durch die vier Workshops werden die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner aktiv bei der Entwicklung des EU-Finanzrahmens eingebunden und so die zukünftige EU-Mittelvergabe noch weiter optimiert“, betonte Böge abschließend.