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Do 04.02.2016

Böge: "Deutsche Hilfszusagen für Syrien setzen starkes Signal, internationale Partner müssen nachziehen"

"Mit der erheblichen Aufstockung der deutschen Beiträge zu den internationalen Hilfsorganisationen zeigt die Bundesregierung Verantwortung und nimmt zudem eine Führungsrolle in der 'Koalition der Willigen' ein. Ich bin froh, dass Deutschland seinen Beitrag zur Stabilisierung der humanitären Lage in Syrien mehr als verdoppelt. Die Krise gebietet es, dass andere Länder diesem positiven Beispiel folgen und ihr finanzielles Engagement ebenfalls deutlich ausweiten", kommentierte der EU-Haushaltsexperte Reimer Böge (CDU) die Zusage von 2,3 Mrd. EUR durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der heute startenden Syrien-Geberkonferenz in London.

Böge hatte sich seit dem Spätsommer 2015 mehrere Male mit dem Appell an die Bundesregierung gewandt, das deutsche finanzielle Engagement zur Bekämpfung der Fluchtursachen zu verstärken: "Ich bin überzeugt, dass der Flüchtlingszustrom nur durch die Beseitigung der teils unmenschlichen Bedingungen in den Herkunftsländern gestoppt werden kann. Deutschland allein kann die finanzielle Last jedoch nicht schultern. Diese Krise kann nur in der internationalen Gemeinschaft und mittels fairer Lastenteilung bewältigt werden. Besonders wichtig ist dabei, dass Finanzzusagen auch eingehalten werden, um eine erneute Zuspitzung der Lage für die Zukunft zu verhindern", betonte Böge abschließend.