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Meldung 53 von 406

Di 20.01.2015

Der Islam gehört mittlerweile auch zu Deutschland: Integration jetzt voranbringen!

Anlässlich der jüngsten Statements zum Islam in unserer Gesellschaft und zu einem Zuwanderungsgesetz in Deutschland, äußerte sich heute der schleswig-holsteinische CDU-Europaabgeordnete Reimer Böge in Brüssel: "Wir müssen uns diesen wichtigen und emotionalen Themen stellen. Es geht um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft! Ziel muss es sein, Versäumnisse der Vergangenheit von Zuwanderern und der deutschen Gesellschaft gleichermaßen zu vermeiden. Nur so kann es eine echte und gute Integration, auch muslimisch geprägter Zuwanderer, in die deutsche Gesellschaft geben. Zuwanderungs-Diskussionen dürfen sich nicht in historischen Definitionen verlieren."

  • Aufgrund der aktuellen Herausforderungen des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist für Schleswig-Holstein bis 2025 eine qualifizierte Zuwanderung von 75.000 Menschen über das unantastbare Asylrecht hinaus notwendig. In der Zukunft kann ein Zuwanderungsgesetz mit klaren Vorgaben die Handhabung und Akzeptanz von Zuwanderung verstärken.
  • Die CDU-Schleswig-Holstein hat mit einem umfassenden Beschluss des Landesparteitages (15.11.2014) zur Flüchtlingspolitik die aktuellen Handlungsnotwendigkeiten benannt.
  • Die EU hat sich mit dem neuen EU-Asylrecht der Realität gestellt: Künftig muss ein Asylverfahren innerhalb von sechs Monaten zum Abschluss geführt werden. Um die Integration zu stärken sollen Minderjährige schon binnen drei Monaten gleichwertigen Zugang zu Schulbildung inkl. Vorbereitungs- und Sprachkurse bekommen. Nach Böges Auffassung sollte auch das Bleiberecht für junge Menschen in Ausbildung ermöglicht werden.

"Mittlerweile gehört der Islam zu Deutschland" so Böge. "In unserer Gesellschaft ist Platz für christliche, jüdische und muslimische Religionen, sofern sie sich zu unserer Verfassung bekennen und unsere Grundsätze von Humanismus, Aufklärung und die universellen, unveräußerlichen Menschenrechte unterstützen", erklärte Böge.

„Die Zuwanderung muslimisch geprägter Mitbürger (seit 1961) ist bereits mehr als doppelt so alt wie das Durchschnittsalter der JU-Mitglieder“, so Böge. „Unsere Prinzipien der Religionsfreiheit und Toleranz gebieten es, auch einem Islam europäischer Prägung eine Chance zu geben", so Böge abschließend.