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Fr 14.06.2013 15:00

Küstenroute A20: Europäische Möglichkeiten für den Elbtunnel besser nutzen!

Auf dem Verkehrsforum Westküste der Regionalen Kooperation A23/B5, das heute auf Einladung mehrerer norddeutscher Industrie-und Handelskammern in Itzehoe stattfand, zeigte der schleswig-holsteinische CDU-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Reimer Böge neue Konzepte für die Planung und Durchführung der Autobahn A20 auf.

Reimer Böge, der Berichterstatter des Europäischen Parlaments zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2014-2020 ist, stellte dabei klar: "Die aktuelle Liste für die Gestaltung der zukünftigen Verkehrsinfrastrukturpolitik im neuen MFR nach 2014 hat Schleswig-Holstein, was die Projekte angeht, gut bedacht." So beinhalte der Korridor von Helsinki bis Valletta Chancen für Schleswig-Holstein, z.B. für die feste Querung über den Fehmarnbelt, die Eisenbahnstrecke Kopenhagen-Hamburg via Fehmarn plus Zuführungsstrecken oder den in das Kernnetz aufgenommenen Hafen Lübeck.

Wie Böge weiter mitteilte, sei der Etat für die Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) im neuen Siebenjahreszeitraum 2014-2020 deutlich auf jetzt 23 Milliarden Euro erhöht worden. "Sogar die A20 kann finanziert werden, auch wenn sie nicht zum europäischen Kernnetz, sondern zum weiteren Netz zählt", so Böge.

Eine weitere Möglichkeit sei die Finanzierung von Projekten unter Beteiligung von Darlehensgarantien der Europäischen Investitionsbank (EIB).

"Es ist erfreulich, dass von den veranschlagten 657 Millionen Euro für die A7 über 250 Millionen Euro im Rahmen einer Pilotprojektförderung durch die EIB garantiert werden. Jetzt heißt es, sich für ein ähnliches Modell bei der A20 einzusetzen. So könnten die veranschlagten 1,2 Milliarden Euro für den Elbtunnelbau durch einen privaten Investor über die EIB abgesichert werden. Ich habe diese und ähnliche Möglichkeiten bereits bei Verkehrskommissar Kallas und dem Brüsseler EIB-Repräsentanten Ben Knapen angesprochen", erklärte Reimer Böge abschließend.