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Mi 06.02.2013

Fischerei: Rückwurfverbot wird ab 2014 stufenweise eingeführt

Mit der großen Mehrheit (502 ja-Stimmen) seiner Mitglieder nahm heute das Europäische Parlament in Straßburg den Bericht für eine Verordnung über die Gemeinsame Fischereipolitik an. Der schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Reimer Böge (CDU) fasste das Abstimmungsergebnis zusammen: "In den wichtigsten Kernpunkten konnten Fortschritte im Sinne einer zukunftsgerichteten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Fischereipolitik erzielt werden."

So werde ab 2014 in Stufen ein generelles Rückwurfverbot für die EU gelten und bis 2020 die Werte der Wiederauffüllung der Fischbestände über dem Niveau des wissenschaftlich zu ermittelnden höchstmöglichen Dauerertrages (MSY) liegen. In Zukunft sollen alle wieder aufgefüllten Bestände auf diesem Niveau gehalten werden können.

"Ich gratuliere der schleswig-holsteinischen Berichterstatterin Ulrike Rodust (SPD). Mit Engagement und Zähigkeit ist es ihr gelungen die Mehrheit der Abgeordneten hinter ihrem Bericht zu versammeln und eine gute Lösung für die ganze EU zu finden. Dies gilt selbstverständlich auch für Schleswig-Holstein.

Auf dieser Grundlage wird es nun Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und den Fischereiministern der Mitgliedstaaten geben", so Böge abschließend.