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Di 20.03.2012

Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament setzt beim CO2-Fahrplan wichtige Änderungen durch

Insgesamt zufrieden mit dem "Fahrplan für den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen CO2-armen Wirtschaft bis 2050" hat sich heute der schleswig-holsteinische CDU-Europaabgeordnete Reimer Böge gezeigt. Das Plenum des Europäischen Parlaments hatte einen entsprechenden Bericht mit großer Mehrheit zugestimmt.

"Wir haben ein langfristiges Strategiepapier beschlossen, das aufzeigt, wie in den kommenden Jahren die Emissionen der CO2-intensivsten europäischen Industriezweige weiter reduziert werden können“, erklärte Reimer Böge weiter dazu. "Gerade durch die vom Plenum angenommenen Änderungsanträge meiner EVP-Fraktion konnten wichtige Verbesserungen, insbesondere auch für die europäische Landwirtschaft, erreicht werden."

"Es ist uns gelungen, einen umfassenden Ansatz bei der CO2-Reduktion in dem Bericht zu verankern", so Böge. "Ein Zwangskorsett mit Prozentzahlen bei den "Greening"-Maßnahmen bei einseitiger Belastung der ersten Säule konnte verhindert werden. Außerdem haben wir auf die Bedeutung besserer land- und forstwirtschaftlicher Verfahren hingewiesen, um Kohlenstoff in Böden und Wäldern zu binden."

"Mit dem nun abgestimmten Bericht werden alle Wirtschaftsbereiche aufgefordert, ihren Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten," so Böge.

"Die europäische Landwirtschaft durch theoretische Reduktionsziele zu erschweren, wobei die außereuropäische Produktion nicht beachtet wird, würde dem Klimaschutz entgegenlaufen. Mit dem Bericht haben wir diesem Aspekt Rechung getragen und eine ausgewogene Lösung gefunden", so der Europaabgeordnete abschließend.