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Di 21.02.2012

Reimer Böge besucht Berufliche Schulen am Ravensberg in Kiel

Der schleswig-holsteinische CDU-Europaabgeordnete Reimer Böge besuchte heute die Beruflichen Schulen am Ravensberg in Kiel. Hier traf er sich mit Berufsfachhochschülerinnen und -schülern, um aktuelle Themen der Europapolitik zu diskutieren. „Mir ist wichtig, gerade mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Für ihre künftige Lebensperspektive ist Europa auch vor dem Hintergrund der Europäisierung der Ausbildung zunehmend wichtig“, erklärte Reimer Böge dazu.

Nach einer kurzen Vorstellung des Europaabgeordneten über das Europäische Parlament und seine parlamentarische Arbeit entstand über 90 Minuten eine flotte Diskussion, die zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler ein vielseitiges Interesse an Europa haben. Dabei war es für sie von besonderem Interesse, wer in Europa was mache. Diese Fragen nutze Reimer Böge gern, um an verschiedenen Beispielen die Handlungsweise der europäischen Institutionen und der Mitgliedstaaten verständlich zu machen.

Intensiv wurden darüber hinaus auch die Staatsschuldenkrise in Europa und das Verhältnis EU-Türkei diskutiert. Dazu betonte Reimer Böge: „Mit der Einigung auf den Fiskalpakt und dem Vorziehen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) haben die Staats- und Regierungschefs auf ihrem Sonderrat im Januar 2012 zwei wichtige Stützpfeiler für Haushaltsdisziplin und finanzpolitische Stabilität gesetzt. Die vertraglich abgesicherte Stabilitätsunion wird nun Realität. Entscheidend ist dabei auch, dass die Staaten, die Solidarität einfordern, ihre Reformprogramme erledigen müssen.“

Zum Verhältnis der EU zur Türkei sprach sich der Europaabgeordnete für eine Privilegierte Partnerschaft aus. Die Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union könne nicht in jedem Fall die einzige Antwort auf den Wunsch nach einer europäischen Perspektive sein. Für den Beitritt zur Europäischen Union sei die Erfüllung des Kriteriums der Aufnahmefähigkeit der Europäischen Union ebenso wichtig wie die vollständige Erfüllung aller politischen und wirtschaftlichen Kriterien durch die Bewerberländer, zu denen insbesondere die Meinungsfreiheit, die Gleichheit von Frau und Mann, der Minderheitenschutz oder die Religionsfreiheit zählten.

„Hier in Kiel habe ich engagierte Schülerinnen und Schüler getroffen, die eine breite Palette europapolitischer Fragen mit mir diskutierten. Das hat mich sehr gefreut“, so der Europaabgeordnete abschließend.