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Di 09.03.2010

Europäisches Parlament genehmigt 6,2 Millionen Euro für ehemalige Mitarbeiter der Werke Osnabrück und Rheine

Entlassene Karmann-Mitarbeiter bekommen EU-Unterstützung

Das Europäische Parlament hat EU-Hilfen in Höhe von knapp 6,2 Millionen Euro für ehemalige Mitarbeiter des Automobilzulieferers Karmann genehmigt, die im vergangenen Jahr ihre Arbeitsstelle verloren haben. Wie der zuständige Parlamentsberichterstatter Reimer Böge (CDU) mitteilte, sollen insgesamt 1.793 frühere Karmann-Mitarbeiter die EU-Unterstützung bekommen. Mit dem Geld aus dem EU-Globalisierungsfonds sollen unter anderem Umschulungen und andere Trainingsmaßnahmen finanziert werden.

"Das ist ein gutes Signal für die entlassenen Karmann-Mitarbeiter in Osnabrück und Rheine. Mit dem Globalisierungsfonds will die Europäische Union ihnen die Möglichkeit geben, sich durch Umschulungen weiterzuqualifizieren, damit sie möglichst schnell wieder Arbeit finden," so Böge nach der Abstimmung.

Die betroffenen Karmann-Mitarbeiter waren in den Werken Osnabrück (Niedersachsen) und Rheine (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt. Mit der EU-Unterstützung sollen unter anderem das Transferkurzarbeitergeld sowie spezielle Qualifizierungsmaßnahmen finanziert werden. So sollen ungelernte Arbeiter zum Beispiel die Chance für eine Berufsausbildung bekommen. Zudem sollen sie Schulungen und Existenzgründerberatungen besuchen können.